Netflix startet in Deutschland




Amazon Instant Prime Video, Maxdome, Watchever, Sky Snap – vier Online-Videoportale buhlen um Kunden. Seit heute kommt noch Netflix dazu.

Bereits am Freitag kündigte sich Netflix als App auf dem Sony Blu-Ray-Player an, ab heute kann der Dienst nun auch offiziell genutzt werden. Da der erste Monat kostenlos ist (wie bei allen anderen Anbietern auch) kann man den also mal mitnehmen. Ab und zu gibt es ein paar Abgleiche mit Amazon Prime Instant Video.

Netflix Startbildschirm

Registrierung

Die Registrierung ist schnell und einfach. Nach Eingabe der E-Mail und der Auswahl der Zahlungsweise (es stehen Kreditkarte, PayPal und Bankeinzug zur Verfügung) geht es quasi auch schon los.
Drei Pakete bietet Netflix an. Das günstigste kostet 7,99 € und ermöglicht das Ansehen von Filmen in Standardauflösung auf einem Gerät. Für 8,99 € bekommt man HD-Auflösung und kann auf zwei Geräten gleichzeitig schauen. Das teuerste Paket für 12,99 € lässt Filme auf vier Geräten gleichzeitig zu und das in HD und Ultra-HD.

Netflix gibt Empfehlungen

Netflix versucht Filme und Serien zu finden, die zum eigenen Sehverhalten passen. Aus einer Liste wählt man zu Beginn drei Filme oder Serien aus, die man bereits gesehen hat. Daraus erstellt Netflix dann eine zum Start passende Vorauswahl. Diese lassen sich aber später über den Menüpunkt „Personalisieren“ noch anpassen.

Netflix Personalisierung

Netflix auf die eigenen Sehgewohnheiten trainieren

Benutzeroberfläche und Filmauswahl

Die Benutzeroberfläche der Webseite präsentiert sich sehr spartanisch. Das soll nicht negativ sein, sie ist nur auf ein Minimum reduziert. Auf den zweiten Blick übersichtlicher als Amazon, aber mit deutlich weniger Sortiermöglichkeiten.
Die Filmauswahl selbst präsentiert sich mit großformatigen Grafiken der Film- bzw. Seriencover. Wie bei Amazon Prime gibt es auch hier eine Watchlist, auf der man seine Favoriten zwischenspeichert und später dort einfach auswählt.

Netflix- Amazon Filmauswahl

Oben Amazon – unten Netflix

Fährt die Maus über ein Cover, erscheint ein kleines PopUp, dort stehen dann weitere Infos zum Film, zu den Schauspielern und wer Regie führte. Bewertungen sind an dieser Stelle auch möglich. Hier kann der Film auch auf die Watchlist gesetzt oder weiterempfohlen werden. Der Film selbst startet mit einem Klick auf die Covergrafik.

Netflix Filminfo

Pop-Up mit filminfos

Massenhaft Filme – welches Videoportal bietet mehr?

Die Konkurrenz bietet neben dem im Paketpreis enthaltenen Filmen auch aktuellere Filme an. Diese sind in der Regel nicht im Preis enthalten und werden gesondert berechnet (Ausleihe) bzw sind auch kaufbar. Bei Netflix scheint es das nicht zu geben, allerdings sind auch keine aktuelleren Filme im Programm. Das Angebot an Filmen aller Genres, Serien und in der Kinderabteilung ist riesig und hier wird wohl jeder etwas finden. Das ist aber auch bei anderen kein Problem.

Sortieren bei Netflix

Sortieren bei Netflix

An dieser Stelle muss ich aber auch gestehen, dass ich bei Serien nicht wirklich im Bilde bin, was da gerade hip, aktuell und gefragt ist. Das muss jeder selbst herausfinden, dafür gibt’s ja den kostenlosen Probemonat.
Auf jeden Fall sind Filme dabei, die es bei Amazon Prime nicht gibt, aber auch umgekehrt. So wird es sich wohl auch mit den Serien verhalten.
Aber (und darauf haben wohl viele gewartet): Netflix bietet Filme auch im Originalton und mit Untertiteln an.

Netflix Filmoptionen

Verschiedene Sprachen und Untertitel bei Netflix

Wie kann Netflix angeschaut werden?

Netflix kann über den normalen Rechner angeschaut werden. Es gibt auch Apps für Wii, Wii U (teste ich noch, falls erhältlich), PS3 und XBox 360. Wie oben erwähnt, auf Blu-Ray-Playern und Smart-TVs und von Toshiba und Sony, Panasonic nur bei TV-Geräten. Als Set-Top-Box wird lediglich Apple-TV bedient. Zu guter Letzt sind auch Apps für Android, iOS und Windows Phone erhältlich.
Gerüchteweise soll Netflix auch dem Amazon Fire TV funktionieren, da darf man also gespannt sein.

Wer den kostenlosen Probemonat nutzen möchte, klicke bitte hier.

 




2 Kommentare:

  1. Oh da war jemand schon fleißig. Die meissten anderen haben erst mal nur gestöbert und konsumiert vermute ich. :)
    Als Ergänzung noch mein letzter ‚technischer‘ Artikel zum Thema:
    Netflix: Versteckte Funktionen u. Bitrate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.