Nischenseiten-Challenge 2018, Woche 5
Nischenseiten-Challenge 2018

Nischenseiten-Challenge 2018: Format YouTube: /u und meine Seite




Woche 5 der Nischenseitenseiten-Challenge ist rum. YouTube wird 2019 formatiert, ich zeige meine Seite und was in Planung ist.

YouTube und der Artikel 13

Aber erstmal was am Rande: Ich bin ein Freund davon, Google so richtig schön den Hosenboden stramm zu ziehen. Diese dicke Millardenstrafe vor ein paar Monaten war noch viel zu billig.
Jetzt scheint unsere EU aber endlich das passende Mittel gefunden zu haben, die unleidlichen Internetkonzerne in die Schranken zu weisen. Erinnert sich noch jemand an die Abstimmung über die Uploadfilter bzw. das EU-Leistungsschutzrecht im September? Nein? Hatte ich auch schon beinahe verdrängt…
Scheinbar kapitulieren Google und YouTube jetzt vor den geplanten Upload-Filtern der EU. Denn dieser Seite nach zu urteilen, scheint es wirklich möglich das bei Inkrafftreten dieses Gesetzes, Verordnung oder was immer es auch ist, europäische YouTube-Kanäle aus Schutz vor massenhaften Klagen gelöscht werden könnten.

Die Nummer könnte von YouTube aber auch ein gut ausgedachter Clickbait sein…

Pluspunkt: Es macht wieder Sinn GEZ zu zahlen, denn diese Inhalte wird es vermutlich im europäischen Internet noch geben. Ja, der GEZ-finanzierte Schlager-Schleimbeutel Florian Silbereisen ist dann vermutlich immer Nummer 1 in den YouTube-Trends. Immerhin bleibt dort dann das Niveau auf dem gleichen Level.

Angela, wenn du dich sowieso endlich aus dem Staub machst, kannst du nicht den Axel-Springer-Vasallen Axel Voss vielleicht gleich mitnehmen, an einem ultrageheimen Ort einsperren und niemals wieder rauslassen? Das wäre zu nett.

Alle anderen folgen diesem Link zur Petition. Denn, diese analogen Spinner in 2019 abzuwählen gelingt sowieso nicht und wäre vermutlich auch zu spät.

Meine aktuelle Nischenseite

Online ist sie bereits seit drei Wochen. Nachdem technisch alles lief, habe ich das im Livebetrieb getestet. Und weil alles auf Anhieb funktionierte, habe ich sie gleich online gelassen.
Was im Endeffekt gut war, denn so hatte ich schon den Druck dahinter, ständig etwas nachzuliefern. Mittlerweile sind ein paar Artikel online und insgesamt 12 Videos auf den YouTube-Kanal hochgeladen. Das macht ca. alle drei Tage ein neues Video, mit mal mehr oder weniger Arbeitsaufwand.
Diese Frequenz würde ich gerne noch eine Weile halten, aber dazu später mehr.

So hier ist der Link zur Seite: https://www.coogelbahn.de

Coogelbahn.de - Die ganze Welt der Kugelbahnen
Die Seite: coogelbahn.de

 

Das letzte dazu veröffentlichte Video:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=-qHUc7bHE8Y

Hier könnt ihr den Kanal gleich mal abonnieren. Darüber wäre ich sehr dankbar!

Und hier geht’s zu Pinterest.

Wie ja schon in einem der ersten Berichte erwähnt, ist aus dem eigentlichen Plan WordPress zu verwenden, nichts geworden.
WordPress ist ja nicht wirklich schlecht, aber ich habe einfach eine Allergie gegen diese Klickkilometer, die mir das Backend abverlangt. Für jeden Furz benötige ich ein Plugin oder einen Shortcode, den ich im schlimmsten Fall aus dem Plugin-Dialog in den Beitrag kopieren muss.
Ständige Updates der Plugins (hier links prangt schon wieder eine rote 11 auf, ich bin schon blind dafür) und dann die sich unheilvoll androhende Version 5 mit Gutenberg, die sich dann bestimmt mit nicht mehr gepflegten Themes beißt. Ach, ich habe da einfach keine Lust drauf.

Was für die Seite in den nächsten Wochen kommt

So wie die Seite jetzt ist, wird sie nicht bleiben. Die Navigation ist, gerade mobil, noch unpraktisch, auch das Layout hat an diversen Stellen noch ein paar Haken und Ösen.

Geplant ist eine Art Shop. Artikel, die aus den APIs importiert werden (Amazon, eBay, Affilinet usw.) werden dabei auch direkt in Kategorien eingeordnet. Dazu wird es für jeden Artikel eine eigene Produktunterseite geben, die dann einen Link zu den jeweiligen Shops beinhalten. Angedacht ist auch ein Merkzettel, der dann eine gewisse Zeitdauer für den Nutzer gespeichert bleibt, oder sich per E-Mail zugesendet werden kann.

Die Technik dafür ist im Prinzip fertig, alles zusammenfügen erfordert noch Zeit zum Testen.

Wenn der Preis sinkt, gibt es einen Preisalarm

Wer an einem Produkt interessiert ist, aber auf einen günstigeren Preis wartet, kann sich einen Preisalarm einrichten. Sinkt der Preis bei einer Aktualisierung unter den vorherigen Preis, wird eine E-Mail versendet. Dies geschieht einmalig, der Empfänger hat danach die Möglichkeit, den Preisalarm in der Mail wieder zu aktivieren.
In der Mail ist dann natürlich auch der Link zum Produkt mit drin.

Auch der Preisalarm ist einsatzbereit, muss nur noch integriert werden.

Ein paar Worte zur Technik

Die Seite ist natürlich nicht komplett aus HTML handgeklöppelt. Bis auf die Texte wird eigentlich alles aus der Datenbank generiert. Dafür habe ich ein Backend geschrieben, mit dem ich Bilder hochlade, die direkt in verschiedene Größen konvertiert werden. Hierüber kann ich auch die Produkte aus den verschiedenen APIs importieren und verwalten.
Auch die Kategorien für den geplanten „Shop“ lassen sich hier konfigurieren und bearbeiten.

Für das Anlegen neuer Seiten, muss ich nur den entsprechenden Ordner und den Quelltext für den Inhalt auf den Server laden, alles andere erfolgt automatisch. Eine Funktion, automatisch einen neuen, zur Kategorie passenden Artikel in die „Hub-Page“ einzubinden, ist ebenfalls in Arbeit.
Irgendwie insgesamt schon wieder ziemlich viele Baustellen… Hmmmm.

Die Videos zur Nischenseite

Wenn die Videos nicht so viel Spaß machen würden, müsste ich sie an dieser Stelle verfluchen. Denn die machen wirklich einen Haufen Arbeit.
Mich selber vor die Kamera zu begeben, kann ich erst seit wenigen Jahren. Wie man mit an Sicherheit grenzender Sicherheit merkt, habe ich ab und zu ein leichteres Sprachproblem, auch als Stottern bezeichnet.
Es klingt jetzt vielleicht etwas psychomäßig, aber die Überwindung dazu war hoch, hat mir aber viel gebracht. Das erfordert teils viele neue Takes und einen unnervösen Zeigefinger beim Schnitt. Wenn also in den Videos mal etwas komisch klingt, war das vorher noch viel schlimmer :-)

Insgesamt bin ich mit den Filmchen ganz zufrieden. Wie in diesem Bericht erwähnt, habe ich YouTube mal durchgeguckt und geschaut, was andere so machen. So bin ich in den letzten Videos dazu übergegangen, überflüssiges Gelaber und Uninteressantes konsequent wegzuschneiden und insgesamt alles etwas hektischer zu schneiden.

Aufbau der Videos

Wird nicht nur einfach eine gebaute Bahn gezeigt, entstehen die Videos nach folgendem Skripting:

  • Kurze Ansprache was im Video passiert (7 – 15 Sekunden)
  • Kurzes Intro
  • Auspacken
  • Aufbauen (meist im Zeitraffer)
  • Ausprobieren (Detail- und Zeitlupenaufnahmen)
  • Dazu Ton aus dem Off
  • Endcard

Was im Video selbst zu sehen ist, plane ich zwar grob voraus, aber fertige Texte die dabei abgelesen werden gibt es nicht. Ein spontanes Chaos sozusagen.
Dabei entstehen auch Probleme, wie beim Video der GraviTrax-Bahn. Dort hatte ich ein externes Mikro an der Canon. Beim Test war alles ok, dann aber war der komplette Ton verrauscht. Naja, zweimal Auspacken ist schwierig, also habe ich einen Hinweis und ein Sorry für den Ton im Video platziert.

Wenn erwünscht, schreibe ich zu dem Videogedöhns gerne noch mal was ausführlicher. Bitte einfach kommentieren.
So, weiter geht’s mit coogelbahn.de.



4 Kommentare zu “Nischenseiten-Challenge 2018: Format YouTube: /u und meine Seite

  1. Hallo Steffen,
    Ich habe mich ein bisschen auf deiner Seite umgeschaut und finde das Thema toll.

    Diese Art Kugelbahn kannte ich so noch gar nicht.
    Nur so die für Babys.

    Ich gehe mal davon aus dass es Spaß macht den Rollen der Kugel zuzuschauen und das ist einige Fans solcher Bahnen gibt.

    Ist coogel ein Kunstwort oder ist das irgendeine regionale Bezeichnung für Kugel?

    Das mit den Videos ist auch eine gute Idee.
    ich habe über YouTube kann man einige Leser erreichen und auch dort schon direkt sales generieren.

    Was hast du denn für ein Equipment um deine Filme zu machen.
    Bekommst du Unterstützung hält jemand die Kamera oder machst du das mit dem Stativ.

    Den Filmschnitt machst du mit welchem Programm?.

    Eine Art Rentabilitätsvorschau hast du dir sicherlich dafür nicht erstellt, oder?
    Für mich ist es halt auch wichtig den Überblick über Kosten und Zeit zu behalten.

    Wenn man es als Hobby macht ist es sicherlich nicht so wichtig.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß mit dem Projekt

    Grüße
    Lothar

    • Hi,
      der Reihe nach: Coogel ist ein Kunstwort. Ich wollte keine .net,.org oder sonstwas für eine Endung haben. Darum diese Ausweichmöglichkeit. Immerhin spricht es sich gleich aus ;-)
      Die Filme entstehen mit Stativ und mit einer Caon EOS M3, einer Actioncam und auch mal dem Smartphone.
      Der Schnitt erfolgt mit Magix.
      Ich zähle die Zeit nicht, sehe das eher als Freizeit mit Erfahrungsgewinn für den normalen Job. Außerdem habe ich Spaß dran, und die Kids auch :-)

      • Hallo Steffen,
        danke für die Tipps. Im Bereich Videos muss ich mich auch mal weiterentwickeln.

        Magix habe ich auch.
        Bei meinen Deichselboxen geht’s aus verschiedenen Gründen nicht Videos zu machen.

        Kaufst Du dann mehere Kugelbahnen, die Du dann filmst und was machst Du dann mit den vielen Kugelbahnen?

        Grüße und einen schönen Tag.

        Lothar

        • Naja, aus den Kugelbahnen kann man ja viele Videos machen. Bauvorschläge, Tricks etc – vielleicht verkaufe ich sie irgendwann mal. Aber bisher habe ich da noch viele Ideen.
          Die Hubelino-Bahn darf ich vom Hersteller aus der örtlichen Kita schenken – was ich dann irgendwann wohl auch machen werde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere die Datenschutzhinweise.