Pinterest als alternative Trafficquelle
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Pinterest als alternative Trafficquelle

Das Ideen- und Inspirationsportal Pinterest als alternative Trafficquelle nutzen.

Auf der Suche nach alternativen Trafficquellen stürzen Webseitenbetreiber schnell über die Ideenplattform Pinterest. Was genau auf Pinterest passiert, erklärt dieser Beitrag.




Pinterest – die Plattform für Kreative

Pinterest ist ein Wortmix aus Pin und Interest. Nutzer können sich virtuelle Pinwände anlegen und dort interessante Sachen „anpinnen“. Diese Pins können selbst hochgeladen, von der eigenen Webseite oder Blog gepinnt oder von den Pinwänden anderer Nutzer übernommen werden.

Pinterest ist eine visuelle Plattform und daher von Natur aus schon sehr bildlastig. Oder besser gesagt: Ohne Bilder würde Pinterest in dieser Form gar nicht existieren.
Pinterest selbst sieht sich als Plattform für Ideen und Kreative. Wer keine Ahnung hat, was man mal kochen könnte wird auf Pinterest mit Ideen für leckere Mahlzeiten geradezu überschüttet. Rezepte, Mode, Kleidung, Nähanleitungen, Basteltipps, Life-Hacks, Infografiken – auf Pinterest gibt es so ziemlich alles.
Wichtig: Der Anzahl an weiblichen Nutzern ist sehr hoch. 2015 hatte Pinterest ca. 100 Millionen Nutzer, nur 18 Millionen davon waren männlich.

Viele weibliche Nutzer auf PinterestAussagekräftige Bilder mit Stil

 

Bei sozialen Netzwerken in Verbindung mit Bildern neigen sich die Gedanken eigentlich schnell zu Instagram. Ein paar Minuten durchscrollen der Pinterest Timeline genügt aber um den unterschiedlichen Ansatz der beiden Plattformen zu erkennen.

Bietet jemand bei Pinterest auf einer Pinwand interessante Pins an, auf einer anderen aber nur merkwürdigen Kram, ermöglicht es Pinterest, nicht nur dem Nutzer zu folgen sondern einzig der interessanten Pinwand.
Pinterest funktioniert auch auf dem Desktop irgendwie besser, auch wenn es hier natürlich auch für Smartphone und Tablets entsprechende Apps für die gängigen Systeme gibt.

Alles hochkant bei Pinterest

Auffällig ist der Stil der Bilder, der bei Facebook oder Instagram so nicht funktionieren würde. Das klassische Format der Bilder (mehr breit wie hoch) ist auf Pinterest nämlich so überhaupt nicht gängig. Der Fokus liegt ganz klar auf hochformatigen Bildern, andere Formate sind zwar auch möglich, wirken zwischen den ganzen hochformatigen Bildern allerdings verloren und werden auch leicht mal übersehen.

Hochformatige Bilder bei Pinterest

Accounts für Personen und Unternehmen

Unternehmensaccount bei PinterestPinterest bietet für Nutzer zwei Arten von Accounts. Werden keine besonderen Absichten verfolgt, genügt dem normalen Nutzer auch ein normaler Account bei Pinterest.
Blogger, Unternehmen oder allgemein Webseitenbetreiber sollten sich allerdings recht schnell für einen Unternehmensaccount entscheiden, denn der bietet durchaus einige Vorteile.

So lässt sich die eigene Webseite verifizieren um Rich Pins zu nutzen. Um Rich Pins allerdings nutzen zu können, muss die eigene Webseite strukturierte Daten enthalten. Denn damit werden die eigenen Pins von Pinterest angereichert und sind über die Suchfunktion besser zu finden. Den genauen Vorgang für die Nutzung von Rich Pins wird in einem separaten Beitrag beschrieben.

Was bringt Pinterest als alternative Trafficquelle für meine Webseite?

Vor dem Start mit Pinterest muss erstmal geprüft werden, ob Pinterest mit den eigenen Inhalten überhaupt bedient werden kann. Bieten diese überhaupt genug Ideenpotential und Kreativität, um bei Pinterest Erfolg zu haben?
Für Reiseblogs, Nähblogs, Modeblogs, Bastelwebseiten und andere thematisch verwandte Kandidaten birgt Pinterest mit Sicherheit ein großes Potential.

Man darf nicht vergessen: Die Pins bieten aufgrund des beschränkten Platzes auch nur einen Anreisser auf den eigentlichen Inhalt. Für eine ausführliche Anleitung kommen Nutzer eigentlich selten drum herum, dem Link auf die Webseite mit den detaillierteren Informationen zu folgen.

Wenig geeignet ist Pinterest dagegen für Inhalte, die eher Nachrichtencharakter haben. Hier wird sich nicht viel bewegen lassen. Mit Infografiken lässt sich hier vielleicht noch der ein oder andere Schuss setzen, aber alles andere dürfte schwierig werden, da es einfach nicht zur Plattform passt.

Passen die eigenen Inhalte zur Plattform, ist aber auch hier einiges an Arbeit erforderlich. Denn die gängigen Bildformate wie auf anderen Plattformen funktionieren auf Pinterest nicht so gut und so sind da durchaus spezielle Anpassungen auf das Hochkantformat erforderlich.

Die Arbeit kann sich aber durchaus lohnen, denn die Nutzerzahl auf Pinterest ist sehr groß und international unterwegs. Durch die Bilder sind Sprachprobleme keine Hürde, eine modische Mütze sieht in Deutschland, Grönland und Brasilien eben gleich aus.

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Pinterst als alternative Trafficquelle
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Pinterst als alternative Trafficquelle
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Ein Einstieg in die Ideen- und Inspirationsplattforn Pinterest
Author
kritzelblog.de

3 Kommentare zu “Pinterest als alternative Trafficquelle

  1. Durchaus spannendes Thema. Pinterest steht für 2018 auf dem Plan. Mal sehen, was da so geht.

  2. Hallo Steffen,
    Pinterest ist für mich als visueller Anbieter (Flipchart-Seminare, Kritzelkurse, usw) definitv interessant. Einen Account habe ich schon, jetzt fehlt nur noch die passende Strategie.

    SinnSTIFTende Grüße,
    David

  3. Absolut ein Thema für das kommende Jahr

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