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Musikstreaming-Dienste – Musik bis zum Anschlag

20 Millionen Songs verspricht Google mit seinem neuen Streaming-Dienst Google Play Music All Inclusive. Der Dienst ist seit dem 06. Dezember hier in Deutschland verfügbar. 30 Tage kostenlos, wer bis zum 15.01.2014 nicht wieder kündigt, erhält das Angebot dauerhaft für 7,99 € statt für 9,99 € im Monat. Ein paar Gedanken dazu.

Simfy, Spotify, LastFM und jetzt auch noch Google. An Musikstreamingdiensten herrscht nun wahrlich kein Mangel. Alles immer und zu jeder Zeit auf jedem Gerät verfügbar, das klingt verlockend und das ist es auch. Die CD-Sammlung ruht schon seit zwei Jahren in der Umzugskiste, die anfänglich so euphorische Ripperei der CDs hat sich verflüchtigt. Es ist einfach zu viel Aufwand für zu wenig Hörzeit. Unsere Musik kaufen wir bei Amazon und fertig.
Der Bedarf an Musik-Streaming geht/ging gegen Null, auch aus folgenden Gründen:

  • Ich habe meine speziellen Bands und Alben. Die aktuellen Charts jucken mich nicht.
  • Ich höre meist nur im Auto Musik. Laut.
  • Oder beim Kumpel in der Garage. Bier. Laut. ;-)
  • Oder am Rechner.
  • Zuhause läuft die Stereoanlage meist nur für den Fernseher.

Google Play MusicIch habe also die 30 Tage kostenlosen Tage bei Google Play Music mal gebucht, das Tablet mit dem sonst eher arbeitslosen Bluetooth-Empfänger an der Anlage gekoppelt und mal durch das Angebot gestöbert. Eigentlich ist das ja ganz nett, es gibt kaum etwas was es nicht gibt. Ich habe sogar Songs von „Zupfgeigenhansel“ gefunden. Distanziere mich hier aber öffentlich davon ;-)

Kurzum: Schon geil, beim Stöbern entdeckt man durchaus Lieder, die man schon seit Jahren nicht mehr gehört hat. Oder Alben die ich immer mal kaufen wollte, es aber auch nie getan habe.
Heute morgen habe ich dann mit dem Windows-Client einen Teil der stationär gespeicherten Musik hochgeladen und jetzt habe ich eigentlich alles in meinem Account was ich so höre.

Aber was bringt mir das?

Die Musik die ich höre kann ich mir auch so auf mein Smartphone ziehen und überall hören. Ging bisher auch und gefehlt hat mir nichts. Nach einigem Überlegen muss ich auch zugeben, dass im Monat definitiv nicht für 7,99 € im Monat Musik erwerbe. Ich lade die mir auch nicht so, ich benötige sie einfach nicht.
Was den Dienst auch einschränkt: Ohne W-Lan ist eine Nutzung auch ziemlicher Quatsch, denn die Streamerei geht ja dann doch mächtig auf den mobilen Datenverbrauch.

Update: Tja, vor zwei Tagen habe ich noch beklagt wie sinnfrei die Nutzung ohne W-LAN sei. Heute lese ich Meldungen die von einem Update bei Google Play Music berichten. Die Offline-Funktion sei nun auch mit der Speicherung auf SD-Karten ausgestattet. Moment mal, Offline-Funktkion?
Genau, man kann also alle Titel auf dem Gerät speichern um diese Offline zu hören. Das war mir vorher nicht wirklich klar und macht den Dienst dann doch wieder interessanter.

Musik offline speichern mit Google Play Music

Und so kann die Musik auf dem Gerät gespeichert werden: Das gewünschte Album oder Lied bei bei Google Play Music All-Inclusive raussuchen und zu „Meine Musik“ hinzufügen.

Musik offline speichern
Google Play Music: Lieder offline verfügbar machen

Das „Meine Musik“ verschwindet und wird durch einen grauen Pin ersetzt. Der graue Pin bedeutet, dass die Musik nicht offline verfügbar ist. Um das zu ändern, muss einfach nochmal auf den grauen Pinn getippt werden.

Lieder offline verfügbar machen
Download starten mit Tipp auf den grauen Pin.

Danach wird der Download vorbereitet und sowohl in der Google Play Music App selber (oranger Pin mit Kreis) als auch in der Systemleiste wird der Downloadstatus angezeigt. Alle offline verfügbar gemachten Musiktitel sind ab sofort mit einem orangefarbenen Pin markiert.

Google Play Music Download läuft
Download läuft – die Musik ist offline verfügbar

Standardmäßg speichert die App im internen Speicher. Wer das nicht möchte, kann in den Einstellungen als Speicherort auch die SD-Karte auswählen.

Ich habe mir jetzt im Terminkalender eingetragen, wann ich den Dienst wieder kündigen werde. Vielleicht dreht sich meine Meinung auch noch. Ich glaube aber das Google meinen Bedarf nicht wecken kann.

 

Summary
Review Date
Reviewed Item
Google Play Music All-Inclusive
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1 Kommentar zu “Musikstreaming-Dienste – Musik bis zum Anschlag

  1. T. Pietsch

    Vielen Dank für die gute Beschreibung, auch, wie man die Musik offline speichert.
    Klasse!

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