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Echt oder Unecht? Realität in Spiel und Film

Medien wie Film, Fernsehen und Spiele bieten großartige Möglichkeiten, in andere Realitäten einzutauchen. Dabei spielen verschiedene Faktoren mit, die dafür verantwortlich sind, dass wir möglichst tief in eine Geschichte eintauchen können – und nicht jedes Konzept funktioniert bei jedem Menschen gleich gut.

In den letzten Jahren haben sich sowohl Filmemacher als auch Spieleproduzenten immer mehr dem Thema der Immersion gewidmet. Durch Technologien wie VR (Virtual Reality), Spezialeffekte und neue Story-Telling-Methoden soll das Publikum immer weiter in die neue Realität eintreten. Welche Möglichkeiten es hierfür schon heute gibt, haben wir uns genauer angesehen!

Mit Videospielen in eine andere Welt

Bereits seit vielen Jahren entführen uns Videospiele in ferne Welten und fantasievolle Geschichten. Während uns Pixelgrafiken dabei noch nicht so sehr mitreißen konnten, helfen die immer besser werdenden Grafiken dabei, dass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen.
Technologien wie Motion Capture lassen Figuren im Spiel immer realer erscheinen und ihre Mimik und Gestik besonders stark an menschlichen Vorbildern modellieren. Der psychologische Effekt auf den Zuseher ist bemerkenswert, denn alleine durch die realistischen Bewegungen sind wir mehr in der Dramatik einer Geschichte gefangen.

Der größte Streich im Bereich der Immersion von Spielen ist jedoch die VR-Technologie. Durch das Ausblenden der Umgebung und das Verschieben des Blickwinkels anhand der eigenen Kopfbewegungen wird es immer einfacher, alles rund um sich zu vergessen. Dieses Phänomen kann in beinahe allen Genres beobachtet werden.
Ganz egal, ob sich der Spieler in der Kampfsequenz eines Actionshooters befindet oder ein tiefgründiges Gespräch führt, die Emotionen und der Puls gehen mit. Selbst Online-Casinos nutzen bereits die neue Technologie, um eine realitätsnahe Erfahrung für Besucher zu garantieren. Für das VR-Casino und ähnliche Spiele wird nur eine passende VR-Brille benötigt.

Virtual-Reality Brille

Ein Leben wie im Film

Um im Film ein ähnliches Erlebnis zu erzeugen, bedarf es ein bisschen mehr, denn hier ist das Publikum tatsächlich nur ein Zuschauer und damit lediglich passiv an der Handlung beteiligt. Trotzdem weinen wir vor dem Bildschirm, lachen über schöne und lustige Momente und sind oft fassungslos, wenn ein Film oder eine Serie zu Ende geht. Diese Erfahrung machen wir besonders bei Geschichten, die sehr nahe an der Realität sind.
Ein realistisches Drama hat mehr Effekt als eine Hollywood-Schnulze und ein echtwirkender Kampf trifft uns mit jedem Schlag, während die Actionsequenzen aus Mission Impossible wenig Wirkung auf uns haben.

Das liegt unter anderem daran, dass wir in realistischen Geschichten kein Ende vorhersehen können und uns stärker mit den Charakteren identifizieren. Warum aber fiebern wir mit einem Fantasy-Abenteuer wie Game of Thrones so stark mit? Neben der packenden und überraschenden Storyline sind es auch gute Spezialeffekte, die eine Immersion ermöglichen. Hier sind z. B. die Animationen der Drachen derart gut gelungen, dass wir sie tatsächlich lieb gewonnen haben.

Escape Room Spiel

Bildquelle

Interaktive Konzepte

Auch außerhalb der Mattscheibe können interaktive Konzepte unsere Wahrnehmung der Realität verändern. Bestes Beispiel dafür ist der neue Trend der Escape Rooms. Eine Gruppe von Freunden wird in einen Raum gesperrt, in dem zahlreiche Rätsel warten. Nur wer diese rechtzeitig lösen kann, findet den Schlüssel zum Ausgang. Dasselbe gilt für die beliebten Krimidinner, in denen Besucher Teil einer abenteuerlichen Mordgeschichte werden können.
Durch die spielerische Umgebung und das Verschwimmen von Realität und Spiel können Teilnehmer besonders schnell in die Materie eintauchen und dabei jede Menge Spaß haben.

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