In Hamburg beschweren sich Anwohner über den Lärm einer Kindertagesstätte. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht entschied nun das diese geschlossen bleiben müßte.
Nach der Baunutzungsverordnung in der Fassung von 1990 seien Kindertageseinrichtungen in reinen Wohngebieten “nicht zulässig und können allenfalls im Wege einer Befreiung im Einzelfall zugelassen werden”
Und das in einer Wohngegend direkt in der Einflugschneise des Airbus-Werkflugahfens (ca. 35 Maschinen täglich), eine vierspurige Hauptstraße und der U-Bahn nebenan.
Das Problem sind nicht unbedingt die Anwohner die sich beklagen, das Problem ist unser System das ein Familienmodell wie in den 50er Jahren vorraussetzt. Mann auf der Schaffe, Frau macht den Haushalt mit Kindern. Das ist heute aber nicht mehr aktuell, Eltern sind heute darauf angwiesen Ihre Kinder in Betreuung zu geben um Geld zu verdienen.
Dieses Modell wird fortgeführt und beschlossen von Menschen die aus einer Kaste kommen, deren Verdienst dieses Modell möglich macht. Alle anderen hetzen den ganzen Tag rum – um die Kinder versorgt zu wissen und die zwei Jobs dabei auch noch gut erledigen zu wollen, damit man dem weltfremden Staat nicht auf der Tasche liegen muß. Wen wundert da eine sinkende Geburtenrate?
Für eine Imageaufbesserung wird dann mal kurz ein Bildungsgipfel veranstaltet – umgesetzt wird davon natürlich nichts. Da fehlt das Geld. Aber Hauptsache die Banken kriegen alle Ihre Milliarden in den Allerwertesten geschoben.
It‘s quite in here! Why not leave a response?