Check out the Latest Articles:

Oskar Lafontaine, der ungekrönte König der Linken will Familienbetriebe wie Schäffler enteignen, “Kein Mensch kann in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen”.
Er fordere die Enteignung der Familie Schäffler, denn deren Reichtum sei schließlich den Arbeitnehmern zu verdanken – und denen solle alles “rückübereignet” werden.

Naja, so viel Geld kann man wohl sein Leben lang nicht ausgeben – dennoch haben die lange und hart dran gearbeitet. Mit Sicherheit mehr als 8 Stunden am Tag, wie der normale Arbeitnehmer – und der soll jetzt alles bekommen?
Mit solch banalen Ideen kann man aber nix reißen im Wahlkampf, wo liegt denn dann noch der Reiz für Menschen die eine gute Idee haben diese auch umzusetzen? Das man hinterher wenns gut lief enteignet wird?

Hätte er eine Enteignung von Peter Hartz und dessen Bezüge auf Hartz4 Niveau gefordert – das hätte ich unterstützt.



  1. Etcetera (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Wie wäre es wenn wir mit der enteignung bei einem Herrn Lafotaine anfangen

  2. Stefan H. (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Lafontaine stellt hier einfach die Sytemfrage. An den Börsen erleben wir gerade das erneute Schwächeln des Kapitalismus und man darf auch nicht vergessen, dass einerseits der deutsche Kapitalismus zwei Weltkriege ausgelöst hat und das andererseits auch heute noch aus dem Kapitalismus heraus gerade von Amerika weiterhin Kriege geführt werden. Zentral hierbei ist, das es immer um die Bereicherung einzelner Personen geht, während die große Masse hinten an steht.

    Weitehin ist doch klar, dass ein Familienbetrieb zwar das Kapital mitbringt, um Arbeitsplätze zu schaffen, dass aber die Arbeiter zwar nur ihre Arbeitskraft mitbringen (können), diese aber erst dafür sorgt, dass das Unternehmen läuft und das Kapital vermehrt werden kann. Die Arbeiter sind damit für den Löwenanteil das Wachstums verantwortlich, bekommen aber dafür nur ihren Stundenlohn, welcher aber zur Produktionsleistung, die sie erfüllt haben in keinem Verhältnis steht – sie ist unterbewertet. Hier muss ein Systemwechsel erfolgen und ich denke dass liese sich am besten durch die Umstellung von einem Privatbetrieb in eine Genossenschaft bewerkstelligen, wo jeder (also sowohl Chef wie Arbeiter) gleichberechtigter Anteilseigner ist und niemand die Leistung von vielen Menschen auf sich alleine verbuchen kann.

    Ja, Familienbetriebe fussen auf unternehmerischen Risiko, welches die Familie auf sich nimmt, aber sie verdienen eben hierbei Geld durch die Ausbeutung der Arbeiter. Dies muss sich endlich ändern, das kann man drehen, wie man will.

  3. admin (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Schwieriges Thema. Ich verstehe und kann auch Deine Meinung vertreten, genau so geht mir das aber auch mit der gegenteiligen Meinung.
    Dennoch halte ich die Idee für zu absurd um umgesetzt zu werden. Resultat würde sein das die Familienbetriebe abwandern und im Ausland weitermachen.

  4. lol (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Ich wandere gleich mit aus den Kommischeiß haben grade Russland und China hinter sich und es sieht nicht danach aus als wären die auf eine Wiederholung aus.
    Wenns mal nicht läuft wird gleich die Sytemfrage frage gestellt statt das System das uns zu Wohlstand gebracht hat zu verbessern.

  5. Harald Blumenau (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Dieser Bericht ist völlig lächerlich und sachlich falsch!
    Entschuldigung, was soll das sein?
    Kritische Bericht Erstattung,
    oder gar Journalismus ?
    Es ist halt Gekritzel, ohne sachlichen Hintergrund!
    Kann also sagen hier kriegt man noch, was der Blog verspricht.

    http://www.hartz-aber-lustig.de/

  6. admin (Reply) on Dienstag 16, 2008

    Weder das eine noch das andere. Das Interview mit Lafontaine ist wohl in der Capital erschienen. Video: http://www.capital.de/politik/100014491.html

  7. [...] Der Projektleiter “Wiedereinführung der DDR” Oskar Lafontaine setzt dabei auf olle Kamellen und bleibt seinem Dummschwätzer-Image gnadenlos [...]